• Bei der Hydrotherapie handelt es sich eine methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung chronischer oder akuter Schmerzen. Die Therapie dient der Stabilisierung von Körperfunktionen, zur Vorbeugung, zur Rehabilitation oder Regeneration. Als therapeutischer Anreiz wird vorallem der Temperaturreiz des Wassers genutzt, aber auch der Druck und Auftrieb des Wasssers. Verwendet wird Wasser in allen drei Aggregatzuständen:

    • Eis
    • kaltes | temperiertes | warmes Wasser
    • Dampf

    Die Behandlung mit kaltem Wasser bewirkt die lokale Verengung der Hautgefässe, eine mit warmen Wasser eine reaktive Erwärmung und somit eine Gefässerweiterung. Diese Behandlung erwirkt eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Reaktion. eine generelle Kreislauf- sowie die Atemanregung sind weitere Folgen von dauerhaftem anwenden von Kaltwassertherapien. Bei der Anwendung körperwarmen Wassers kommt es zur Dilatation der Blutgefäße und dadurch zu einer verstärkten Durchblutung der Muskulatur.